Liebe Eltern,

 

diese Information soll Sie nicht beunruhigen, sondern will Sie sachlich informieren.
Bitte helfen Sie mit, bei evtl. Auftreten dieser unangenehmen Erscheinung, sie  so schnell wie möglich wieder zum Verschwinden zu bringen.

 

 



Gelegentlich ist bei einzelnen Schülern der Befall von Kopfläusen festzustellen.

Dieser Elternbrief soll Ihnen helfen, schnell und richtig zu handeln, wenn ein Mitglied Ihrer Familie von Läusen befallen ist.

 

Wie kommt es zur Übertragung der Läuse?

Läusebefall kann jedes Kind treffen. Es hat nichts – wie vor Jahrzehnten angenommen wurde – mit der sozialen Stellung der Familie zu tun. Läuse setzen sich auch in völlig  sauberen Kopfhaaren fest. Läuse werden immer von befallenen Menschen oder  Gegenständen übertragen, z.B. beim Spielen oder durch das gemeinsame Benutzen  von Kämmen, Haarbürsten und Kopfbedeckungen oder auch durch nebeneinanderhängende Kleidungsstücke an der Garderobe.

 

Wie erkennt man Läuse?

Erstes Anzeichen dafür ist ein plötzlich auftretender heftiger Juckreiz auf dem Kopf.
Bei gründlichem Nachschauen in den Kopfhaaren kann man die Läuseeier (Nissen) mit ca. 0,8 mm und die Läuseweibchen bis zu 3 mm Größe als kleine, helle Punkte erkennen. Die Läuse selbst sieht man meist nicht, da sie sich nicht an der Kopfhaut aufhalten. Man kann sie aber mit
den Fingerspitzen tasten. Gründliches Händewaschen ist stets ratsam!

 

Maßnahmen als Aufgabe der Erziehungsberechtigten

Läuse sind lästig und rufen Hautkrankheiten hervor. Durch das Aufkratzen der Kopfhaut
beim Jucken gelangen eitererregende Bakterien und krankheitserzeugende Pilze in den Körper.

 



Deshalb gilt als Empfehlung:

Wenn Läuse bemerkt werden, sollte der Arzt den Grad des Befalles feststellen, um ein geeignetes Mittel zur Bekämpfung zu verordnen. Die Anwendung erfolgt mit speziellen Mitteln. Kleidungsstücke und gefährdete Gegenstände sollten bei mindestens 60° C gewaschen werden.

Bei starkem Läusebefall ist zu empfehlen, das Kind während der Behandlung vom Unterricht fernzuhalten. Dies liegt jedoch im Ermessen des Arztes.