Mädchen, Jungen und ihre Eltern in die Pubertät begleiten

Ab der dritten Klasse prickelt es zwischen Jungen und Mädchen manchmal schon recht heftig. Dinge, die früher ganz selbstverständlich und ohne geschlechtliche Rücksichtnahme möglich waren, werden nun tunlichst vermieden. Neben einem Jungen sitzen? Entsetzlich für unsere Mädchen! Ein Mädchen im Spiel an die Hand nehmen? Unmöglich für einen Jungen. Doch gegenseitiges Necken und Provozieren ist an der Tagesordnung. So wird es also Zeit, sich mit den körperlichen und seelischen Veränderungen der Kinder auseinanderzusetzen und ihnen im häuslichen und schulischen Umfeld eine altersgemäße Sexualerziehung anzubieten. Damit ermöglichen wir den Kindern in einem geschützten Rahmen ihre Neugier zu befriedigen und sich mit Altersgenossen über Fragen und Gefühle auszutauschen. Dies befähigt sie zu einem offenen und souveränen Umgang mit dem Thema Sexualität - eine wichtige Voraussetzung, um sich vor physischen oder verbalen Übergriffen im realen wie im virtuellen Raum zu schützen.

 

In geschlechtsgetrennten  Workshops werden die Mädchen und Buben auf eine Entdeckungsreise durch den weiblichen bzw. männlichen Körper geschickt. Dabei erleben sie Vorgänge rund um die Pubertät, Zyklusgeschehen, Fruchtbarkeit und Entstehung neuen Lebens.

Dieses Projekt zur Grundprävention wird in allen vierten Klassen durchgeführt.