Adventsbasar für Partnerschulen in Madagaskar

 

An der Grundschule Bad Kötzting ist schon lange Tradition, im Advent einen Verkaufsbasar zu Gunsten der Partnerschulen Tsara-honenana und Betaboaka in Madagaskar zu veranstalten.

 

Unter Leitung von Lehrerin Margarita Mühlbauer verwandelt sich jedes Jahr die Aula wieder in einen orientalischen Basar. Mit sichtlicher Freude bieten Kinder aller Jahrgangsstufen ihren Schulkameraden Bücher und Spielsachen zum Kauf an. Außerdem gibt es auch noch Grußkarten, gebastelt und kostenlos zur Verfügung gestellt von Frau Regina Olszak, zu erwerben.

 

Der gesamte erwirtschaftete Betrag kommt ohne Abzüge der Schulspeisung an den Partnerschulen zu Gute.

 

 

Bad Kötztinger Grundschüler helfen Kindern in Madagaskar

 

Jedes Schuljahr, an den letzten drei Schultagen vor dem ersten Advent,  wird die Aula der Grundschule Bad Kötzting zum Basar umgestaltet. Viele Schülerinnen und Schüler bringen ihre nicht mehr altersgemäßen Spielsachen und Bücher mit, um sie zu Flohmarktpreisen an ihre Mitschüler zu verkaufen. Eifrig wird gehandelt, ver- und gekauft. 

Die Einnahmen kommen nicht den Verkäufern zu gute, sondern werden als Spende an ein Schulspeisungsprojekt in Madagaskar überwiesen.

Großer Dank gilt allen Kindern und deren Eltern, die durch ihre Beiträge den Adventsbasar ermöglichen.

Die Grundschule hält Kontakt zu Suzanne Razanatsoa und Veronique Vololonirina. Sie sind vor Ort in Madagaskar verantwortlich, dass alle Spenden, die über die KAB (= Katholische Arbeitnehmer-Bewegung) in der Erzdiözese Bamberg weitergeleitet werden, sinnvoll und verlässlich für caritative Projekte verwendet werden. Suzanne und Veronique hatten die Grundschule Bad Kötzting bereits einmal besucht und von ihrem Heimatland und ihrer Arbeit berichtet. So konnten sich die Grundschüler ein Bild von der Situation ihrer Altersgenossen in Madagaskar machen. Wenn auch die Verhältnisse dort schwierig sind, so überraschten die fröhlichen Kinder. Leider ist der direkte Kontakt mit den Kindern kompliziert, da sie in einer sehr abgelegenen Gegend wohnen, nur madagassisch sprechen und keine modernen Kommunikationsmittel haben. Besonders in den Monaten November bis März kommen viele Kinder nicht zur Schule, weil es zu Hause kaum etwas zu essen gibt. Viele Kinder werden wegen Unterernährung krank. Hier hilft die Schulspeisung in Betapoaka und in Tsarahonenana, bei der heuer insgesamt 560 Kinder täglich eine warme Reismahlzeit erhalten. Der Zuschuss, der für die fünf Monate benötigt wird, beträgt pro Kind ca. 15 €. Jeder Euro, der gespendet wird, kommt zu 100 % bei der Schulspeisung in Madagaskar an.